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Responsive Webdesign

Responsives Webdesign und das „Mobilegeddon“

22.06.2015 Von

Wie oft zücken Sie unterwegs Ihr Smartphone und vergleichen den Preis eines Produkts im Laden mit einem online angebotenen Artikel? Oder suchen nach einem Restaurant, einer Eisdiele bzw. einer Autowerkstatt in Ihrer Nähe?

Selbst wenn das im Moment noch nicht Ihren Gepflogenheiten entspricht – glauben Sie mir –, dann gehören Sie bereits jetzt zu einer Minderheit. Und in Zukunft wird sich dieses Ungleichgewicht noch stärker zugunsten der Smartphone-Nutzer verschieben. Beobachten Sie die Menschen in der U-Bahn, am Flughafen, im Wartezimmer: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehen Sie mindestens einen, der das Web mit einem Smartphone durchsucht.

Tatsächlich ist der Trend zur mobilen Webnutzung unaufhaltsam. Inzwischen geht in Deutschland mehr als die Hälfte der Nutzer (genauer gesagt 54%) mit Mobilgeräten ins Internet. Das ergab zumindest eine Studie der Initiative D21 am Ende des vergangenen Jahres. Und eine Grafik von statista.com zeigt, dass Ende 2014 bereits 50% der Befragten für ihre Google-Suchabfragen Smartphones verwendeten.
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Responsives Design ist zukunftsorientiert

Für Sie als Website-Inhaber ist das eine klare Ansage: Während für Smartphones optimierte Websites einst lediglich eine innovative, trendige Sache waren, sind sie mittlerweile im Alltag angekommen und zur Notwendigkeit geworden.

Mobilfreundliche Websites sind im Idealfall „responsiv“ gestaltet: Sie sind nicht auf ein bestimmtes Gerät zugeschnitten, sondern passen sich stufenlos an beliebige Displaygrößen an. Zudem werden sie auch auf Smartphones schnell geladen, der Text wird in ausreichender Größe dargestellt und die Links lassen sich leicht mit dem Finger antippen. Eine responsive Website sieht deshalb auf jedem Gerät gut aus, auch auf künftigen Entwicklungen wie neuen Telefonen, Tablets, Smartwatches, TVs, Datenbrillen und allem, was sonst noch kommen mag …

Überraschenderweise gibt es jedoch nach wie vor eine beträchtliche Anzahl von Business-Websites, die nicht für mobile Geräte optimiert sind: Sie brauchen lange, bis sie auf dem Handy geladen sind, die Schrift wird zu klein angezeigt und der Inhalt passt sich nicht an das Display an. Manche Websites funktionieren auf dem Handy sogar überhaupt nicht. Zweifellos frustriert das die mobilen Nutzer und wirft rasch ein negatives Bild auf das Markenimage. Damit werden wertvolle Perspektiven und Geschäftschancen vergeben.

Zugpferd Social Media

Haben Sie die sozialen Netzwerke in Ihre Internet-Strategie integriert, verschärft sich das Problem noch: Zweifellos werden Sie dann eine deutliche Zunahme beim mobilen Traffic feststellen, denn gerade Social Media wird sehr häufig auf mobilen Geräten konsumiert. Wenn Sie heutzutage bei Facebook & Co. Inhalte oder Links von Ihrer nicht responsiven Website teilen, müssen Sie mit sehr viel niedrigeren Conversion Rates, deutlich höheren Absprungraten und einem enttäuschten Publikum rechnen.

Google will es so: das Mobilegeddon

Bis zum 21. April 2015 waren diese Gründe die wichtigsten, warum Ihre Website ein responsives Design verdient hat – und vielleicht haben Sie trotzdem das Gefühl, dass Sie die Umstellung doch noch ein bisschen hinausschieben könnten …?

Diese Zeiten sind ganz klar vorbei.

Zum oben genannten Datum hat Google die Web-Landschaft nämlich wieder einmal gründlich verändert: Der Suchmaschinen-Riese setzte an diesem Tag ein Update seines Algorithmus ein.

Googles erklärtes Ziel ist es seit jeher, allen seinen Nutzern eine optimale Erfahrung zu bieten. Relevanz und Inhalt sind die wichtigsten Faktoren, damit ein Webauftritt auf der Suchergebnisseite weit oben landet. Da Google jedoch zunehmend auch auf Smartphones genutzt wird, verwundert es kaum, dass sich die neue Formel genau auf dieses Element konzentriert:

Wird eine Google-Suche auf einem Smartphone gestartet, erscheinen mobilfreundliche Websites dort höher im Ranking als Websites ohne diese Eigenschaft.

Zwar hat der neue Algorithmus keinen Einfluss auf Suchabfragen von Desktop-PCs oder Laptops. Wenn Ihre Website jedoch nicht für mobile Geräte optimiert ist, haben Sie heutzutage deutlich schlechtere Karten als Ihre Mitbewerber mit einem responsiven Auftritt. Manche SEO-Experten nennen die Änderung der Google-Formel deshalb das „Mobilegeddon“.

Was können Sie tun?

Die Quintessenz ist also klar: Wenn Ihre Website nicht mobilfreundlich ist, werden Sie in den Suchergebnissen zumindest auf Smartphones und anderen mobilen Geräten zurückgestuft. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Ihre Website irgendwo unter „ferner liefen“ begraben wird; und das hat sie bestimmt nicht verdient.

Webseiten für Unternehmen

Verhält sich Ihre Website bislang nicht responsiv, ist deshalb genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, sie umzuprogrammieren. Wurde sie in WordPress entwickelt, können Sie sich freuen, denn dann ist der Umstieg relativ unkompliziert und kostengünstig. Aber auch sonst empfiehlt sich aus meiner Sicht eine Migration auf dieses System: Eine gut entwickelte, responsive WordPress-Site wird auf einem mobilen Gerät nicht nur korrekt dargestellt, sondern zeigt dort auch die notwendige Performance und ist leicht zu navigieren. Sie erhalten damit ein konsistentes, zukunftssicheres Design, das auf allen denkbaren Geräten perfekt dargestellt wird.

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